Mit English Speakers geschäftlich umgehen? 5 Formulierungen, um ihnen das Ruder aus der Hand zu nehmen (und Sie nicht als Idiot dastehen zu lassen)

Wenn ich mir eine Hundeleine um den Hals lege und Ihnen das Ende gebe – was würden Sie tun?

Sie würden an der Leine ziehen.

Ja.

Ganz natürlich. Das ist so. Auch im Geschäftsleben. Entsprechend kann es nicht überraschend sein, wenn Sie Leuten den Hut aufsetzen, dass diese über Sie bestimmen.

Ohne dass wir es merken, benutzen wir in unserer Sprache ziemlich oft Wörter, die einen Anflug von Unterwürfigkeit erzeugen. Das läßt Sie Ihrem Kunden gegenüber schwach, bedürftig, verzweifelt erscheinen. Und so werden sie Sie auch behandeln.

Wenn Sie mit English Speakers zu tun haben, kann Ihnen die Führung aus 2 Gründen leicht flöten gehen.

  • Englisch funktioniert für Sie nicht so fließend und reibungslos, so daß Sie Begriffe nicht so anwenden können, wie sie es können
  • Weil es Ihre Kunden sind, wollen Sie sie nicht falsch behandeln, so daß sie zu einem anderen Anbieter gehen.

Sowas passiert – nachvollziehbar.

Zu Beginn meiner Tätigkeit würde ich – viel zu höflich – zu sehr zuhören und meine Kunden die Bedingungen diktieren lassen. Sie würden sogar wöchentlich unnötige Verabredungen bedingen, meine Preise festmachen, und ich würde nichts dagegenhalten um den Job nicht zu verlieren.

Viele wohlmeinende Profis vermasseln sich Gelegenheiten fürs Geschäft. Wenn Sie mit potentiellen Kunden oder Arbeitgebern oder auch Geschäftspartnern sprechen, werden diese Sie einschätzen, und in dem Moment, wo sie eine Schwäche bemerken, spielen sie sich auf und ziehen Sie ab. Das hat nichts mit Boshaftigkeit zu tun sondern mit einer üblichen Neigung im Geschäftsleben. Wenn Sie dann einmal in dieser Falle stecken, ist es zu spät.

Das passiert vor allem denen zu oft, die nicht gut Englisch sprechen.

Je früher ein Kunde so anfängt, desto früher greift das um sich, wird zur Methode und Sie sind nicht mehr Herr des Geschehens.

Hier zeige ich Ihnen, wie sowas passiert.

Kommen Ihnen dabei ebenfalls unangenehme Erinnerungen hoch?

[Dieses Video ist nicht von mir. Das ist von einem anderen Talent, siehe Beschreibung zum Video ;)]

 

Dies müssen Sie vermeiden. Welche Möglichkeiten gibt es dazu?

Wie sagen Sie denen, dass Sie mit diesen Bedingungen nicht einverstanden sind, dass Sie in der Position des Bestimmenden sind, das die sich zurückhalten müssen, ohne dass Sie denen gegenüber handgreiflich werden oder Ihren Anwalt bemühen?

Es ist die Sprache, die Sie verwenden – Ihre Worte – die ihnen Ihren Standpunkt klarmachen. Ich nenne Ihnen 5 Formulierungen, mit denen Sie durch geschicktere Sprache den Umgang mit Ihren Geschäftskunden auf ein höheres Niveau bringen können.

 

Thank you but I have to politely say a firm no to it. Let’s honour the rates we agreed on when I started the work.

I insist that you do not bring up this suggestion again.

I do not appreciate…

I insist we honor our original contract…

These terms do not suit me. Instead, I propose <these terms> which clearly care for both of our interests better.

Profi-Tip: Langsam und sicher zu sprechen ist besser als bei der Suche nach Worten steckenzubleiben – dies verunsichert Muttersprachler.

One thought on “Mit English Speakers geschäftlich umgehen? 5 Formulierungen, um ihnen das Ruder aus der Hand zu nehmen (und Sie nicht als Idiot dastehen zu lassen)

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